Südchina – Tibet Schlussbemerkungen

Es gab so viele Eindrücke und Sehenswertes, manches war uns fremd und wir mussten uns unserem Augenschein erst „nähern“, um zu verstehen. Was ich hier beschrieben habe, sind meine Eindrücke. Es mag sein, dass der/die eine oder andere in der Gruppe andere Empfindungen hat, das ist so. Viele Geschehnisse und kleine Erlebnisse sind auch nicht immer und direkt mit einem Abschnitt der Strecke zu verbinden und daher hier noch ein paar generelle Eindrücke und Bemerkungen:

Manchmal war das Finden der richtigen Wegstrecke für uns nicht immer ganz leicht. Aber es gab immer einen, der den richtigen Weg aufzeigte.

Wir hatten immer gut und frisch zu essen. Von Region zu Region waren die Geschmacksrichtungen verschieden, Überwiegend bestanden die Mahlzeiten aus Reis, Gemüse und Fleisch. Nur einmal hatten wir auch Nudeln und ich habe mir sagen lassen, dass wir eben nicht im „Nudel-Teil“ Chinas unterwegs sind. Faszinierend auch die Geschwindigkeit der Zubereitung. Oftmals kamen wir in ein „Restaurant“ und es war überhaupt nichts zu sehen. Aber jemand ging in den Garten, schnitt Kräuter und Gemüse, andere holten Eier aus dem Laden gegenüber und los gings. Natürlich probierten wir auch exotisches, aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden.

Die technischen Einrichtungen der Küchen entsprachen nicht immer ganz unseren Beobachtungen heimischer Restaurants. Es geht also auch ohne Dampfgarer, Mikro, Wärmelampen und Industriegeschirrspüler. Die Ergebnisse, die aus allen diesen unterschiedlichen Küchen zusammengestellt wurden, begeisterten jedesmal aufs Neue.

Manchmal war das Lesen einer Speisekarte, soweit es überhaupt eine gab, nicht ganz einfach. Dafür war sie sehr sehr schön. Gott sei Dank hatten wir Tashi an unserer Seite, der uns überall gut und richtig beraten hat.

Als eines der wichtigen Dinge auf Reisen empfinde ich das Kennenlernen von Menschen und deren Gebräuche. Ich glaube grundsätzlich würde ich sagen, niemand ist besser oder schlechter als die Besucher, jedoch sind sie anders und es liegt an uns, dieses Anderssein zu akzeptieren und zu verstehen und es ist nicht unsere Aufgabe zu kritisieren. Menschen und Gebräuche sowie Glauben und Religionen präsentieren sich in einem solch riesigen Land sehr unterschiedlich. Wir können es zur Kenntnis nehmen, es zu kommentieren steht uns nicht zu.

Und wir haben uns während der ganzen Zeit auch immer in guter Gesellschaft bewegt, denn es soll ja keiner während einer Reise auf Abwege kommen. Wir haben mit den Menschen zusammen gegessen, getanzt aber sie auch beobachtet.

Die Landschaften waren faszinierend. Der Süwestliche Teil von China und Tibet sind von den Ausläufern des Himalaya Gebirges geprägt, zeichnen sich aber auch weiter im Landesinneren durch eine sehr gebirgige Region aus, welche zumindest das Herz eines Bikers jubeln lässt. Diese Tour mit dieser Organisation und den dahinter stehenden Menschen würde ich sofort nochmals machen.

Die Truppe war einfach spitze

Ein Dank an alle, die ich auf dieser tollen Reise begleiten durfte. Wenn ich heute zurückdenke, an die schönen Momente, die nur schwer zu toppenden Kurvenstrecken, die beeindruckenden Landschaften, die Menschen die wir unterwegs getroffen haben und diejenigen, die uns geholfen die Reise durchzuführen, überkommt mich ein Gefühl von Glück, Zufriedenheit und Harmonie. Besser kann es nicht sein.

Zufriedenheit und Harmonie

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