David Van Reybrouck, Gegen Wahlen, Wallstein Verlag, ISBN 978-335318717
Sein Werk mit dem Untertitel „Warum Abstimmen nicht demokratisch ist“ erhielt europaweit große Aufmerksamkeit. Seine vorgeschlagenen Lösungen, insbesondere an den Stellen, wo sie mit Beispielen aus den USA unterlegt sind, werden von der gegenwärtigen Realität konterkariert. Trotzdem halt ich seine Auführungen für eine wichtige und richtige Anregung für die Zukunft partizipativer Politik, die über Wutbürgertum und die Empörungswelle hinausgeht. Es ist eine zu empfehlende Streitschrift und gibt (mir) Denkanstöße und hoffentlich nicht nur mir, sondern allen, denen an einer Verbesserung der demokratischen Zustände gelegen ist. Elisabeth an Thadden schrieb in der ZEIT: „ein leidenschaftliches Plädoyer für die Selbstheilung der Demokratie mit ihren ureigensten Mitteln«.“